Das Scopingverfahren beginnt

 Foto: Maria Vlaic

Ende Juni lädt die Landesdirektion Sachsen (LDS) Träger öffentlicher Belange zu einer Stellungnahme zu den Planungen im Projekt Lebendige Luppe ein.

Bei Vorhaben, die den öffentlichen Raum betreffen, (so auch das Projekt Lebendige Luppe) sind Schaden und Nutzen für Natur und Bevölkerung genau darzulegen und abzuwägen – schließlich ist der Wald für Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen da. Zu den notwendigen umweltplanerischen Untersuchungen gehört auch das Scopingverfahren, das durch die Landesdirektion Sachsen (LDS) durchgeführt wird: In diesem werden die bisher erarbeiteten Planungsunterlagen einem Kreis von Trägern öffentlicher Belange (Untere und Obere Fachbehörden, Umweltverbände) zugänglich gemacht, verbunden mit der Aufforderung, sich im Hinblick auf den erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung zu äußern. Das Projekt und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur werden in den Unterlagen umrissen. Umweltuntersuchungen und Planungen werden im Scoping mit den entsprechenden Behörden, aber auch den Naturschutzverbänden besprochen und eventuell weitere, für die Planfeststellung nötige Untersuchungen festgelegt. Danach müssen die Forderungen und Anregungen im Planungsprozess berücksichtigt werden, um die Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Nach Abschluss der Planungen und Untersuchungen, vermutlich Ende 2017, werden alle Unterlagen zum Revitalisierungsvorhaben bei der LDS zur Prüfung und Genehmigung im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens eingereicht. Dann wird es einige Monate dauern, bis ein Beschluss ergeht. Dieser Beschluss ist letztlich ausschlaggebend für den weiteren Verlauf des Planungs- und Realisierungsprozesses des Projekts.

Aktuelles
Leben am Leipziger Auwald. Erkenntnisse aus der Kommunalen Bürgerumfrage Leipzigs – der Infoabend am 25. September 2019
Der Leipziger Auwald – Ort der Vielfalt, der Erholung und der Bildung – zieht sich wie ein grünes Band durch die Stadt und wird von den Bürgerinnen und Bürgern oft besucht und intensiv genutzt. Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, die das Projekt Lebendige Luppe sozialwissenschaftlich begleiten, haben im Rahmen der kommunalen Bürgerumfrage über 1.500 Personen nach ihrer Einstellung zur Natur in der Stadt und zum Nutzungsverhalten der heimischen Auenlandschaft befragt. ...mehr
Molchmonitoring in den Papitzer Lachen
Die Papitzer Lachen sind Teil des FFH-Gebietes Leipziger Auensystem. In diesem Gebiet stehen Kammmolch und Rotbauchunke, als FFH-Arten unter einem besonderen Schutz. Um diesem Schutz gerecht zu werden, ist es wichtig durch ein sogenanntes Monitoring mehr über diese Amphibien in Erfahrung zu bringen. ...mehr
Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung - Erfahrungsaustausch zur Auenrevitalisierung
Auf der Tagung „Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung“ vom 6. bis 7. November präsentieren die Projektpartner Stadt Leipzig, Stadt Schkeuditz, Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und NABU Sachsen aktuelle Ergebnisse der verschiedenen Projektbausteine. ...mehr
Termin: 25.09.2019
Informationsabend im Kontaktbüro „Lebendige Luppe“
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Fachtagung: Lebendige Luppe
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