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Neue Studie beleuchtet die Folgen der Hitzejahre 2018 und 2019 für den Leipziger Auwald

Leipziger Nordwestaue mit Blick auf Innenstadt | Foto: Mathias Scholz | UFZ
Leipziger Nordwestaue mit Blick auf Innenstadt | Foto: Mathias Scholz | UFZ

Generelle Trockenheit und aktuell hinzukommende Hitzedürren, die durch wenig bis kein Regen und gleichzeitige Hitzewellen charakterisiert sind, bedrohenzunehmend den globalen Waldbestand und sein Potenzial die Folgen des Klimawandels abzuschwächen. Durch den erzeugten Trockenstress ist der Wald nicht mehr ausreichend in der Lage Kohlenstoff zu binden oder erhöhte Sommertemperaturen abzumildern. Selbst die eigentlich mit Wasser besser versorgten Auenwälder, die heutzutage infolge der Bautätigkeit des Menschen (Flussbegradigungen und Ausdeichung der Auenlandschaften) oftmals unter Austrocknung leiden, sind davon betroffen. Das haben aktuell Forschende des Deutschen Zentrums für integratve Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) im Leipziger Auwald nachgewiesen. Sie konnten für Eichen, Eschen und Ahorn zeigen, dass die aufeinanderfolgenden Hitzedürren der Jahre 2018 und 2019 zu einer starken physiologischen Stressantwort der Bäume und einer Abnahme ihres Wachstums führten.

Damit wird deutlich, dass vom Menschen beeinflusste Auenwälder dringend wieder eine bessere Wasserversorgung benötigen, um mit zukünftigen Hitzedürren zurecht zu kommen. Das Projekt Lebendige Luppe stellt ein Baustein des dafür nötigen Maßnahmenbündels in der Schkeuditzer und Leipziger Auenlandschaft dar. Die Ziele des Projekts Lebendige Luppe sind neben der Dynamisierung der Grund- und Oberflächenwasser die Erarbeitung eines gesamträumlich integrierten Auenentwicklungskonzepts.  

Schnabel, F., Purrucker, S., Schmitt, L., Engelmann, R. A., Kahl, A., Richter, R., Seele-Dilbat, C., Skiadaresis, G., & Wirth, C. (2021). Cumulative growth and stress responses to the 2018–2019 drought in a European floodplain forest. Global Change Biology, 00, 114. https://doi.org/10.1111/gcb.16028

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