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Auswirkungen der Grundwasserspiegelschwankungen auf die Leipziger Aue

Der Bärlauch, der in einer regelmäßig überfluteten Aue eigentlich gar nicht so häufig vertreten ist, mag es nämlich feucht und kühl, aber ständige Nässe meidet er.  | Foto: Karolin Tischer | NABU Sachsen
Der Bärlauch, der in einer regelmäßig überfluteten Aue eigentlich gar nicht so häufig vertreten ist, mag es nämlich feucht und kühl, aber ständige Nässe meidet er. | Foto: Karolin Tischer | NABU Sachsen

Es ist ein sonniger Tag in Leipzig und Wissenschaftler Michael Vieweg vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hebt in der Burgaue mit einem Erdbohrer (Schappe) ein kleines aber tiefes Loch von 50 cm Tiefe im Auenlehm aus. Anschließend versenkt er in dem Loch mit Hilfe von zwei Assistentinnen je einen Bodenfeuchtemesser und einen sogenannten Wasserpotenzialsensor in jeweils 10 cm und 50 cm Tiefe. Die wissenschaftliche Begleitforschung im Projekt Lebendige Luppe, zu der auch Michael Vieweg gehört, untersucht mit dieser Messtechnik Schwankungen in der Bodenfeuchte und die Menge an pflanzenverfügbarem Wasser in der Leipziger Burgaue.

Nach gängiger Ansicht beziehen krautige Pflanzen und flachwurzelnde Bäumen wie die Gemeine Esche ihr Wasser vor allem aus Niederschlag, der im Erdreich gespeichert wird.

Aktuell wollen Vieweg und seine Kolleginnen und Kollegen herausfinden, welchen Einfluss der schwankende Grundwasserstand auf die Wasserversorgung der Bäume und Krautschicht hat und ob der Auenlehm vielleicht doch stärker durchlässig ist als angenommen.

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