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Rückblick Informationsabend vom 15. März

Wie werden Artenspürhunde in der Wissenschaft eingesetzt? Ergebnisse für den Kammmolch im Leipziger Auwald

Wanderung eines Kammmolchs | Foto: Dr. Wolf-Rüdiger Große
Wanderung eines Kammmolchs | Foto: Dr. Wolf-Rüdiger Große

Am kürzlich durchgeführten Informationsabend folgten etwa zwanzig Interessierte dem Vortrag von Dr. Annegret Grimm-Seyfarth, in welchem sie anschaulich verschiedene Erfassungsmethoden –  dabei ging es natürlich auch um Wissenswertes zum Einsatz von Artenspürhunden  – zum Nachweis von Kamm- und Teichmolchen in ihren Wasser- und Landlebensräumen im NSG Burgaue und erste Ergebnisse vorstellte. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse kann unter anderem aufgezeigt werden, welche Habitatfaktoren einen positiven oder negativen Einfluss auf die Molchpopulationen haben.Trotz leicht unterschiedlicher Ansprüche der beiden Molcharten an ihre Lebensräume bieten besonnte und fischfreie Stillgewässer, sowie Landhabitate mit viel Bodenstreu (Blätter, Rindenstücke) für beide Arten gute Bedingungen. Leider sind die bevorzugten Laichhabitate des stark gefährdeten Kammmolches in der Burgaue durch eine hohe Müllverschmutzung bedroht und erfordern nachhaltige Maßnahmen. Sobald die Forschungsergebnisse des Amphibienmonitorings veröffentlicht sind, weisen wir gern über unsere Homepage darauf hin. 

Mehr über den Einsatz von Artenspürhunden im Leipziger Auwald können Sie hier (Video Molchmonitoring in den Papitzer Lachen) erfahren, weitere Infos zu Teich – und Kammmolchen erhalten Sie zum Beispiel im Artenportrait des NABU:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/amphibien/artenportraets/10641.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/amphibien/artenportraets/10653.html

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