Lebendige Luppe – Fragen und Antworten zum Projekt
Auwald im Herbst - Foto: Maria Vitzthum/NABU Sachsen

A) Fragen zum Auwald

A1) Warum ist das Projekt für den Auwald so wichtig?
A2) Welche hydrologischen Auswikungen sind durch das Projekt zu erwarten?
A3) Welche Effekte für Flora und Fauna des Auwalds sind zu erwarten?
A4) Welchen Nutzen hat das Projekt für die Stadtbevölkerung?
A5) Der FFH-Managementplan ist Grundlage der Projektplanung. Was ist das eigentlich?
A6) Müssen für den neuen Flusslauf Bäume gefällt werden?
A7) Wie viele alte Läufe sind vorhanden? Wie viel muss neu gegraben werden?
A8) Wird durch die Anlage des neuen Gewässers die Nutzung des Auwalds eingeschränkt?
A9) Wie viele und welche Luppeläufe gab es ursprünglich im Auwald?
A10) Wird die Anzahl an Mücken durch das zusätzliche Fließgewässer zunehmen?
A11) Welchen Schutzstatus hat unser Auwald?
A12) Gibt es eine Gesamtkonzeption für ein ganzheitliches Revitalisierungsprojekt für den Auwald?
A13) Wie wirken die Städte Leipzig und Schkeuditz an einem Gesamtkonzept für das Leipziger Auensystem mit?
A14) Wird die Entwicklung eines Auenkonzepts in nächster Zeit erfolgen?

Hochwasser Juni 2013 - Foto: Universität Leipzig

B) Fragen zur Hochwassergefahr und zum Hochwasserschutz

B1) Hat das neue Gewässer negative Auswirkungen auf ans Projektgebiet angrenzende Stadtteile (Schkeuditz, Kleinliebenau, Böhlitz-Ehrenberg …)?
B2) Sind im Rahmen der Bemühungen um eine auentypische Dynamik des Wassers auch Überflutungen vorgesehen?
B3) Wie trägt das neue Fließgewässer im Allgemeinen, das kontrollierte Ausufern im Besonderen zum Hochwasserschutz bei?
B4) Ist das Projekt eine Maßnahme des ökologischen Hochwasserschutzes?

Heuwegluppe - Foto: Maria Vitzthum/NABU Sachsen

C) Fragen zum geplanten Gewässerverlauf

C1) Wie lang wird das geplante Gewässer sein?
C2) Wo beginnt und wo endet das neue Gewässer?
C3) Reicht die vorhandene Wassermenge zur Speisung des neuen Gewässers aus?
C4) Reicht die Menge zur Wiederherstellung einer naturnahen Grundwasser- und Überschwemmungsdynamik?
C5) Mit welchen Wassermengen werden die Modellierungen durchgeführt?
C6) Wie groß werden die überschwemmten Flächen sein?
C7) Welche Dimension wird das neue Gewässer haben?
C8) Wieviel Wasser wird die Lebendige Luppe durch den Auwald führen?
C9) Wann beginnt die Anlage des neuen Gewässers? Wann ist die Lebendige Luppe fertig?
C10) Wo wird der neue Fluss verlaufen?
C11) Warum gibt es nach aktueller Planung zwei Auslasspunkte für die Lebendige Luppe?
C12) Warum kann der Mischwasserauslass der Leipziger Wasserwerke an der Kleinen Luppe nicht in ein anderes Gewässer verlegt werden?
C 13) Soll mit der Lebendigen Luppe ein gewässertouristisch nutzbares Gewässer entstehen?

Entnahme von Bodenproben - Foto: Maria Vitzthum/NABU Sachsen

D) Fragen zur wissenschaftlichen Begleitforschung

D1) Mit welchen wissenschaftlichen Methoden wird die Revitalisierungsmaßnahme begleitet?

Einweihung des Kontaktbüros in der Coppistraße - Foto: Maria Vitzthum/NABU Sachsen

E) Fragen zum Projekt

E1) Wie ist die Idee zum Projekt entstanden?
E2) Auf welchem Stand der Planung bzw. Umsetzung befindet sich das Projekt aktuell?
E3) Welche Grundlagenuntersuchungen werden im Rahmen der Planungen durchgeführt?
E4) Wie sind die Umweltprüfungen zum Projekt geregelt?
E5) Warum erfolgt im Projekt Lebendige Luppe vorerst keine FFH-Verträglichkeitsprüfung (FFH-VP)?
E6) Wie werden die Umweltverbände in das Planungs- und Genehmigungsverfahren der Lebendigen Luppe einbezogen?
E8) Wie viel kostet das Projekt?
E9) Wie wird das Projekt finanziert?
E10) Wer arbeitet im Projekt mit?
E11) Ist der Grüne Ring Leipzig Projektpartner der Lebendigen Luppe?
E12) Werden für die Baumaßnahmen nicht schwere Baufahrzeuge in ein Schutzgebiet eingebracht, die einen erheblichen Schaden hinterlassen?
E13) Das Projekt Lebendige Luppe bietet auch Umweltbildung an. Was genau findet in diesem Sektor statt?
E14) Das Projekt Lebendige Luppe betont stets den „No-Regret“-Ansatz. Was bedeutet das eigentlich?
E15) Wie könnte eine revitalisierte Auenlandschaft aussehen?
E16) Ein wichtiger Schritt im Planungsprozess war das Scopingverfahren, das im Juni 2017 begonnen hat. Was ist unter Scoping zu verstehen?
E17) Welche Faktoren haben sich als Herausforderungen im bisherigen Planungsprozess erwiesen?

Zusammenfluss Nahle und Kleine Luppe am Heuweg - Foto: Maria Vitzthum

F) Leipziger Gewässerlandschaft

F1) Was ist der Leipziger Gewässerknoten?
Aktuelles
Leben am Leipziger Auwald. Erkenntnisse aus der Kommunalen Bürgerumfrage Leipzigs – der Infoabend am 25. September 2019
Der Leipziger Auwald – Ort der Vielfalt, der Erholung und der Bildung – zieht sich wie ein grünes Band durch die Stadt und wird von den Bürgerinnen und Bürgern oft besucht und intensiv genutzt. Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, die das Projekt Lebendige Luppe sozialwissenschaftlich begleiten, haben im Rahmen der kommunalen Bürgerumfrage über 1.500 Personen nach ihrer Einstellung zur Natur in der Stadt und zum Nutzungsverhalten der heimischen Auenlandschaft befragt. ...mehr
Molchmonitoring in den Papitzer Lachen
Die Papitzer Lachen sind Teil des FFH-Gebietes Leipziger Auensystem. In diesem Gebiet stehen Kammmolch und Rotbauchunke, als FFH-Arten unter einem besonderen Schutz. Um diesem Schutz gerecht zu werden, ist es wichtig durch ein sogenanntes Monitoring mehr über diese Amphibien in Erfahrung zu bringen. ...mehr
Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung - Erfahrungsaustausch zur Auenrevitalisierung
Auf der Tagung „Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung“ vom 6. bis 7. November präsentieren die Projektpartner Stadt Leipzig, Stadt Schkeuditz, Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und NABU Sachsen aktuelle Ergebnisse der verschiedenen Projektbausteine. ...mehr
Termin: 06.11.2019
Fachtagung: Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung
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