Mit Hightech an den Papitzer Lachen

Dieses Gerät wird auch auf Großbaustellen verwendet. Es ist mit anderen über Laserstrahlen verbunden und kann damit ihre genaue Position im Gelände überwachen.  Foto: René Sievert

Wissenschaftler vermessen und überwachen den Wasserzufluss Vor wenigen Wochen ist das neue Einlassbauwerk für die Papitzer Lachen fertig geworden. Im Rahmen des Projekts Lebendige Luppe wurde es erneuert, um Wasser aus der Weißen Elster besser in die ökologisch wertvollen Kleingewässer leiten zu können, von wo es dann auch in historische Flussbetten der Luppeaue abfließt und diese mit Wasser versorgt. Je nach Jahreszeit wird der Wasserzufluss vom NABU Leipzig nach ökologischen Kriterien reguliert, um auentypische Verhältnisse zu simulieren, die in der Leipziger Auenlandschaft aufgrund menschlicher Eingriffe so leider nicht mehr existieren. Am 24. Februar waren ehrenamtliche Mitarbeiter des NABU Leipzig zusammen mit Fachleuten von UFZ und Uni Leipzig vor Ort, um den Durchfluss am neuen Bauwerk möglichst genau zu ermitteln. Mit modernsten Messgeräten wurden beispielsweise Wassertiefe, Durchflussmenge und Querschnitte bestimmt. Die Messungen helfen, herauszufinden wie weit und wie lange das Bauwerk für eine gewünschte Wassermenge geöffnet werden muss. Weitere Messungen werden zeigen, wie schnell es sich in den Lachen ausbreitet und welchen Einfluss das auf das Grundwasser hat.

So lässt sich die Durchflussmenge in Litern pro Sekunde ablesen.  - Foto: René Sievert Um die Wassermenge zu bestimmen, die bei verschiedenen Einstellungen durch das Rohr fließt, wird ein Messgerät eingesetzt, das mit Ultraschall- und Drucksensoren ausgerüstet ist. - Foto: René Sievert Hier wird bestimmt, wo sich die Unterkante des Durchflussrohrs befindet. Dafür nutzt das Messgerät GPS-Satelliten sowie das Mobilfunknetz, so dass eine zentimetergenaue Messung möglich ist.  - Foto: René Sievert
Aktuelles
Leben am Leipziger Auwald. Erkenntnisse aus der Kommunalen Bürgerumfrage Leipzigs – der Infoabend am 25. September 2019
Der Leipziger Auwald – Ort der Vielfalt, der Erholung und der Bildung – zieht sich wie ein grünes Band durch die Stadt und wird von den Bürgerinnen und Bürgern oft besucht und intensiv genutzt. Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, die das Projekt Lebendige Luppe sozialwissenschaftlich begleiten, haben im Rahmen der kommunalen Bürgerumfrage über 1.500 Personen nach ihrer Einstellung zur Natur in der Stadt und zum Nutzungsverhalten der heimischen Auenlandschaft befragt. ...mehr
Molchmonitoring in den Papitzer Lachen
Die Papitzer Lachen sind Teil des FFH-Gebietes Leipziger Auensystem. In diesem Gebiet stehen Kammmolch und Rotbauchunke, als FFH-Arten unter einem besonderen Schutz. Um diesem Schutz gerecht zu werden, ist es wichtig durch ein sogenanntes Monitoring mehr über diese Amphibien in Erfahrung zu bringen. ...mehr
Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung - Erfahrungsaustausch zur Auenrevitalisierung
Auf der Tagung „Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung“ vom 6. bis 7. November präsentieren die Projektpartner Stadt Leipzig, Stadt Schkeuditz, Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und NABU Sachsen aktuelle Ergebnisse der verschiedenen Projektbausteine. ...mehr
Termin: 25.09.2019
Informationsabend im Kontaktbüro „Lebendige Luppe“
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Fachtagung: Lebendige Luppe
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