Quer durch die Botanik

Exkursion am Hundewasser. Foto: René Sievert | NABU Sachsen

Das Projekt „Lebendige Luppe“ hatte am 11. April 2015 zur Exkursion „Quer durch die Botanik“ eingeladen. Bei diesem Spaziergang in die Auenlandschaft wurden verschiedene Pflanzenarten und -gesellschaften vorgestellt sowie die Arbeitsweise der naturwissenschaftlichen Begleitforschung.

Bei der Exkursion konnte sich auch jeder selbst als Forscher_in betätigen und die Auwaldvegetation einmal unter die Lupe nehmen. Die Teilnehmer_innen konnten auf Luftbildaufnahmen unterschiedliche Biotoptypen suchen, sowie Fließgewässer markieren. Auf einer Probenfläche konnten sie versuchen, die verschiedenen Pflanzenarten zu bestimmen. Außerdem sollten sie schätzen, welchen Flächenanteil sie bedecken. Damit wurden auf einfache Art Methoden der vegetationskundlichen Arbeit der Botaniker im Projekt „Lebendige Luppe“ vermittelt.

Die Teilnehmer_innen konnten auf Luftbildaufnahmen unterschiedliche Biotoptypen suchen, sowie Fließgewässer markieren. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Auf einer Probenfläche konnten die teilnehmer_innen versuchen, die verschiedenen Pflanzenarten zu bestimmen. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Die Teilnehner_innen sollten schätzen, welchen Flächenanteil die verschiedenen Pflanzenarten auf der Probenfläche bedecken. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Beim Spaziergang in die Auenlandschaft wurden verschiedene Pflanzenarten und -gesellschaften vorgestellt sowie die Arbeitsweise der  naturwissenschaftlichen Begleitforschung des Projekts. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Das Buschwindröschen gehört zur Frühjahrsvegetation im Leipziger Auwald. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen

Erläuterungen zum ProjektDie Exkursionsroute führte am Hundewasser entlang, wobei auch die Ökologie des Leipziger Fließgewässernetzes und der Auenlandschaft erläutert wurden.

Durch menschliche Einflüsse trocknet die Auenlandschaft mehr und mehr aus, die Vegetation verändert sich. Das Projekt „Lebendige Luppe“ will dem entgegenwirken. Alte, heute trockengefallene Fließgewässer in der Aue sollen wieder mit Wasser versorgt werden, um in einem begrenzten Gebiet die ökologischen Verhältnisse zu verbessern. Auch die im Rahmen des Projektes geplanten Maßnahmen wurden bei der Exkursion vorgestellt.

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